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Klimawandel und Vegetation im Großen Escarpment Namibias

Am grossen Escarpment Namibias fällt das von Savanne geprägte, relativ feuchte afrikanische Hochland über 1000m zur trockenen Namib-Wüste hin ab. Diese nur wenige Kilometer breite Savannen-Halbwüsten-Übergangszone weist aufgrund ihrer Topographie, des Niederschlagsgradienten und der kleinräumigen Strukturen eine hohe Biodiversität mit vielen Endemiten und hochangepassten Arten auf.

Die landwirtschaftliche Nutzung der Escarpment-Region beschränkt sich in den feuchteren Gebieten auf extensive Viehhaltung, in den trockeneren Gebieten dominieren extensive Kleintierhaltung und Game-Farming, die überwiegende Lebensgrundlage stellen jedoch Natur- und Jagdtourismus dar.

Die infolge des Klimawandels zu erwartenden Veränderungen bei Temperatur und Niederschlägen werden mittelfristig Auswirkungen auf Artenreichtum und Artenspektrum der Vegetation und damit auch auf den Wildbestand und die Nutzung der Region haben.

Im Rahmen dieses Forschungsbereichs wird untersucht, welche Auswirkungen durch den Klimawandel für die Vegetation der Escarpment-Region zu erwarten sind und welche Maßnahmen gegebenenfalls möglich und notwendig sind, um Artenreichtum und Lebensgrundlagen in der Region zu erhalten.